Wintergemüse pflanzen: Tipps für Herbst und Winter | Reider

Wintergemüse

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Wintergemüse

Bunt, gesund und voller Geschmack

Der Winter – das Ende der Gartensaison? Nicht unbedingt. Gerade dann, wenn die kalte Jahreszeit anbricht, beginnt eine ganz besondere Erntezeit: Wintergemüse.

Während sich die ersten Sommerbeete langsam leeren, können die frei gewordenen Flächen direkt wieder bepflanzt werden. In diesem Artikel zeigen wir euch, welche Gemüsearten sich jetzt eignen und was es für eine erfolgreiche Ernte zu beachten gibt.

Aber zuerst: was macht Gemüse eigentlich zum Wintergemüse?

Was Wintergemüse ausmacht – und warum es so gesund ist

Als Wintergemüse bezeichnet man besonders robuste Gemüsearten, die auch bei niedrigen Temperaturen wachsen und somit im Herbst und Winter geerntet werden können. Dazu gehören beispielsweise verschiedene Kohlarten, Wurzelgemüse, Salate und Blattgemüse.

Durch das verlangsamte Wachstum bildet sich eine hohe Konzentration an Vitaminen und Mineralstoffen sowie Antioxidantien und sekundären Pflanzenstoffen. Einige Arten entwickeln bei niedrigen Temperaturen zudem ein besonders feines Aroma. Bei Grünkohl führt die Kälte beispielsweise dazu, dass Stärke in Zucker umgewandelt wird – dadurch wird er milder und süßer.

Unsere Wintergemüse-Favoriten für euch

Wintergemüse ist überraschend vielfältig: Von kräftigen Kohlsorten über Wurzel- und Knollengemüse bis hin zu knackigen Salaten und vitaminreichem Blattgemüse ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Wir haben für euch eine Liste unserer Wintergemüse-Favoriten zusammengestellt. Darin findet ihr die wichtigsten Informationen zu den einzelnen Gemüsearten: Wann wird gesät oder gepflanzt? Wie frostfest ist das Gemüse? Und wann kann es geerntet werden?

Jetzt ist die richtige Zeit zum Pflanzen

Im Spätsommer werden die ersten Beete nach und nach frei – und genau diese Flächen lassen sich noch einmal sinnvoll nutzen. Die meisten Wintergemüsearten werden jetzt im Spätsommer gesät oder als Jungpflanzen gesetzt. Bis zum Herbst können sie sich gut entwickeln und kräftige Wurzeln und Blätter bilden. Das macht sie widerstandsfähiger und hilft ihnen, die kalten Monate gut zu überstehen.

Besonders wichtig ist die Vorbereitung des Bodens: Er sollte locker, nährstoffreich und gut durchlässig sein. Beim Standort wählt man am besten das sonnigste Plätzchen im Garten, damit die Gemüsepflanzen auch im Winter noch so viel Licht wie möglich bekommen.

 

Gut geschützt durch den Winter

Das größte Problem für unsere Gemüsepflanzen im Winter ist oft nicht die Kälte, wie man vielleicht meinen mag, sondern die Feuchtigkeit. Staunässe und Feuchtigkeit an den Blättern führen zu Fäulnis und Krankheiten.

Bei sehr feuchten Standorten empfiehlt sich ein Folientunnel, der die Pflanzen vor Regen und Nässe schützt. Wichtig: Die Seiten des Tunnels sollten offen bleiben, damit sich kein feuchtes Klima unter der Folie bildet.

Um die Pflanzen vor kaltem Wind und Frost zu schützen, kann ein Wintervlies hilfreich sein. Aber Achtung: Unter dem Vlies kann sich schnell Feuchtigkeit sammeln. Deshalb sollte es nur gezielt bei Frost oder starkem Wind eingesetzt und regelmäßig kontrolliert werden. Sobald die Witterung es erlaubt, sollte der Schutz entfernt oder geöffnet werden.

Der Winter – keine Pause, sondern Erntesaison

Mit der richtigen Auswahl, einem passenden Standort und etwas Schutz vor Nässe und starkem Frost könnt auch ihr euch über viele Monate hinweg mit frischem Gemüse aus dem eigenen Garten versorgen.

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