Blumenzwiebeln setzen 🌷 Reider Gärtnerei
Bunte Tulpen und Frühlingsblumen in Rosa, Rot, Gelb und Weiß in einem sonnigen Frühlingsbeet

Blumenzwiebeln setzen

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Blumenzwiebeln 

richtig einpflanzen

Wer im Herbst die kleinen Zwiebeln in die Erde bringt, darf sich im Frühjahr über bunte Farbtupfer im Garten oder auf dem Balkon freuen. Wichtig ist dabei der richtige Zeitpunkt, die passende Pflanztiefe und ein geeigneter Standort. Hier ein paar Tipps, die Sie beim Pflanzen beachten sollten. 

Die meisten Blumenzwiebeln, die im Frühjahr blühen – also Tulpen, Narzissen, Hyazinthen, Krokusse oder Schneeglöckchen – werden im Herbst gesetzt, meist von September bis spätestens November, bevor der Boden gefriert. Sie brauchen die Kälte des Winters, um im Frühjahr kräftig austreiben zu können. Sommerblüher wie Dahlien, Gladiolen oder Lilien dagegen pflanzt man im Frühling, sobald keine Nachtfröste mehr drohen. Diese Arten mögen keine Kälte und danken einen frühen Start mit üppiger Blüte im Sommer.

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Die richtige Pflanztiefe

Die Pflanztiefe richtet sich nach der Größe der Zwiebel. Eine einfache Faustregel lautet: Die Zwiebel sollte etwa zwei- bis dreimal so tief gepflanzt werden, wie sie hoch ist. Eine Tulpenzwiebel mit fünf Zentimetern Höhe gehört also etwa zehn bis fünfzehn Zentimeter tief in den Boden. Der Abstand zwischen den Zwiebeln sollte ebenfalls zwei- bis dreimal so groß sein wie die Breite der jeweiligen Zwiebel, damit sich die Pflanzen gut entwickeln können. Wer ein besonders natürliches Bild möchte, verteilt die Zwiebeln nicht in geraden Reihen, sondern wirft sie locker auf den Boden und pflanzt sie dort, wo sie landen – so entstehen harmonische, zufällige Gruppen.

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Was ist zu beachten?

Ein durchlässiger, lockerer Boden ist entscheidend, damit die Zwiebeln nicht faulen. Schwere, lehmige Böden lassen sich mit Kompost und grobem Sand auflockern. Der Standort sollte sonnig bis halbschattig sein – besonders Frühblüher mögen es hell, während der Boden im Frühjahr noch kühl und feucht ist.

Nach dem Einsetzen werden die Blumenzwiebeln vorsichtig mit Erde bedeckt, leicht angedrückt und gut angegossen, damit sich die Erde rund um die Zwiebel setzt. Danach kann man die Fläche mit etwas Laub oder Mulch abdecken, um sie vor starkem Frost zu schützen. Sobald im Frühjahr die ersten grünen Spitzen zu sehen sind, kann man die Pflanzen leicht mit Kompost oder speziellem Blumenzwiebeldünger versorgen.

Unser Tipp:

Blumenzwiebeln mit unterschiedlichen Blütezeiten kombinieren.
Frühblüher wie Krokusse und Schneeglöckchen machen den Anfang, später folgen Tulpen, Narzissen und Zierlauch. So blüht der Garten den ganzen Frühling über in den verschiedensten Farben.

Pflegehinweise:
Nach der Blüte die Blätter nicht abschneiden, auch wenn sie langsam verwelken. Die Pflanze braucht das Laub noch, um Nährstoffe zu sammeln und in der Zwiebel zu speichern. Erst wenn die Blätter komplett gelb und trocken sind, können sie entfernt werden. So kann die Zwiebel im nächsten Jahr wieder kräftig austreiben und blühen.

Die Zwiebeln können anschließend einfach im Boden bleiben und müssen nicht ausgegraben werden. Unter den richtigen Bedingungen treiben sie im nächsten Frühjahr von selbst wieder aus und blühen erneut.

 

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